Endlich war es so weit: Die 4. Klasse machte sich voller Vorfreude auf den Weg ins Schullandheim. Alle hatten diesem Ausflug schon lange entgegengefiebert – und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Drei Tage lang erlebten die Kinder spannende Abenteuer, hatten jede Menge Spaß und sammelten unvergessliche Erinnerungen.

Gleich am ersten Tag ging es auf eine spannende Wanderung. Dabei entdeckte die Klasse eine geheimnisvolle Neandertalerhöhle, die sogar einen Geheimausgang hatte. Nach dem Besuch eines Abenteuerspielplatzes führte die Wanderung weiter zu einer alten Burgruine. Dort wurde eifrig auf den zerfallenen Mauern geklettert. Natürlich machten sich die Kinder auch auf die Suche nach der sagenumwobenen Weißen Frau, die der Legende nach als Geist in der Burgruine spuken soll. Außerdem wurde nach einem verschollenen Geheimgang gesucht – leider ohne Erfolg.

Zum Glück wartete danach noch ein besonderes Highlight: die Sommerrodelbahn. Mit viel Begeisterung sausten die Kinder den Hang hinunter und hatten dabei jede Menge Spaß. Nach diesem aufregenden Tag ging es zurück zum Schullandheim.

Am Abend wurde am offenen Lagerfeuer Stockbrot gebacken. Doch damit war der Tag noch lange nicht zu Ende. Bei einer spannenden Nachtwanderung wartete eine besondere Mutprobe auf die Kinder: Alle mussten ganz allein und ohne Taschenlampe ein Stück durch den dunklen Wald gehen, um einen Schatz zu finden. Den Weg wiesen nur einzelne geheimnisvoll glühende Augen. Diese Aufgabe erforderte viel Mut – und alle meisterten sie mit Bravour.

Am zweiten Tag stand die Wanderung zur beeindruckenden Bärenhöhle auf dem Programm. Die faszinierende Höhle sorgte bei allen für staunende Gesichter. Am Abend wurde es noch einmal richtig fröhlich: Bei einem spannenden Sweet-Pong-Spiel und einer anschließenden Party wurde viel gelacht, getanzt und gefeiert.

Bevor es am dritten Tag wieder nach Hause ging, erkundete die Klasse noch den Marienkäferpfad. Dort konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit und Sprungkraft testen. Besonders viel Spaß machte die riesige Schleuder, mit der Tannenzapfen weit durch die Luft geschossen wurden. Außerdem konnten alle ausprobieren, ob sie so weit springen wie ein Förster, ein Hase oder sogar ein Reh.

Nach drei abwechslungsreichen Tagen voller Abenteuer, Teamgeist und guter Laune wurden die Kinder von einigen Eltern abgeholt. Das Schullandheim war für alle ein unvergessliches Erlebnis, von dem noch lange erzählt werden wird.