Mit viel Engagement und Tatkraft machten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hagelloch auf zu einer großen Dorfputzede. Obwohl Hagelloch ohnehin als besonders sauberes und gepflegtes Dorf gilt, gelang es den Kindern, zahlreiche kleine und größere Müllreste zu beseitigen und so ihren Heimatort noch ein Stück sauberer zu machen.
Für die Aktion teilten sich die Klassen auf und übernahmen jeweils ein eigenes Gebiet im Dorf. Ausgerüstet mit Greifzangen, Mülltüten und Einweghandschuhen durchkämmten die Kinder Straßen, Wege, Grünflächen und Spielbereiche auf der Suche nach achtlos weggeworfenem Müll.
Unterstützt wurde die Dorfputzede von der Kreissparkasse, die nicht nur die benötigten Arbeitsmaterialien zur Verfügung stellte, sondern zusätzlich 200 Euro für die Verpflegung der fleißigen Müllsammler spendete.
Die Ausbeute konnte sich sehen lassen: Neben unzähligen kleinen Plastikteilchen und Glasscherben fanden die Kinder auch zahlreiche Glasflaschen. Besonders erschreckend war für viele Schülerinnen und Schüler die große Menge an Zigarettenstummeln rund um den Sportplatz. Hier wurde deutlich, wie schnell sich selbst kleine Abfälle in großer Zahl ansammeln können.
Für Staunen sorgten einige kuriose Fundstücke. So landeten unter anderem eine Unterhose, zwei Böller und sogar ein ungeöffnetes Glas Rote Bete in den Müllsäcken. Diese ungewöhnlichen Funde wurden auf dem Rückweg natürlich eifrig diskutiert.
Nach getaner Arbeit wurden die Kinder mit Schokoriegeln belohnt. Noch größer war jedoch die Freude darüber, gemeinsam etwas Sinnvolles für die Umwelt und das Dorf getan zu haben. Die Begeisterung war bei allen Beteiligten spürbar, und die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für eine saubere Umgebung ist.
Angesichts des Erfolgs blickt die Grundschule Hagelloch bereits nach vorn. Vielleicht führt die nächste Putzaktion im kommenden Jahr sogar in einen Stadtteil, der nicht ganz so sauber und gepflegt ist wie das eigene Hagelloch. Eines steht jedoch schon jetzt fest: Die jungen Umweltschützerinnen und Umweltschützer sind bereit für die nächste Herausforderung.